Knappe Niederlage gegen Main-Taunus Redwings

Von einer „Standortbestimmung, aber auch nicht mehr und nicht weniger“ sprach der Coach Markus Hartmann nach dem letzten Spiel der Grasshoppers in dieser extrem kurzen Notliga ohne Rückrunde. Am letzten Spieltag unterlagen die Kreisstädter knapp gegen das junge Team der Main-Taunus-Redwings (Hofheim/Ts.) mit 8:9.

Beim Auswärtsspiel vor heimischer Kulisse startete das Team der Erbacher mit Johann Gelhorn auf dem Mound, Luis Freitag und Willi Gröner fehlten an diesem Wochenende aus privaten Gründen. Durch Walks und einem Double von Spielertrainer Markus Hartmann gingen die Odenwälder im zweiten Inning mit 0:3 in Führung, Kriftel nutzte Fehler der Defensive und aggressives Baserunning zum Ausgleich.

Im darauffolgendem Inning sorgten haarsträubende Fehler der Erbacher für eine 7:3 Führung der Redwings. Die Kreisstädter kämpften sich mit einer guten Offensive (Jonas Köbler mit seinem zweiten Double des Nachmittags sowie Johann Gelhorn mit einem 2-Run-Double) auf 7:6 ran, zeigte aber nicht die nötige Konzentration um mehr Profit aus der Unsicherheit des gegnerischen Pitchers Hall zu schlagen.

Die in Kriftel beheimateten Baseballer wechselten ihren Pitcher, der die Grasshoppers in den folgenden Innings vor große Probleme stellte und nicht allzu gut aussehen ließ. Zu viele Strikeouts und schlechte At-Bats verhinderten eine erneute Führung der Erbacher, sodass ein knappes aber dennoch enttäuschendes Endergebnis von 9:8 auf dem Scoreboard leuchtete.

Nachträglich betrachtet sind die Erbacher in der desjährigen Saison vielleicht unter ihren Möglichkeiten geblieben, im Endeffekt waren jedoch alle Beteiligten froh, dass man trotz der außergewöhnlichen Lage einen, wenn auch eingeschränkten Spielbetrieb zum Funktionieren brachte. Aufschluss für die nächste Saison in der Verbandsliga gab es auch: Coach Johann Gelhorn ließ nach dem Spiel vernehmen, dass „das Team wahrscheinlich nicht mit einem oberen Tabellenplatz rechnen sollte, man aber durchaus in der Lage ist in der Liga mitzuhalten.“

Die Odenwälder beenden die Saison auf dem vierten von sechs Plätzen der Corona-League und können sich nun vollkommen auf den Platzausbau sowie die Vorbereitung für die Verbandsligasaison 2021 konzentrieren.

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