| Heimniederlage | Gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenersten Frankfurt Eagles haben die Grasshoppers bei ihrem Heimspiel einen rabenschwarzen Tag erwischt. Auch wenn zu Beginn der auf neun Innings angesetzten Partie noch alles nach einer offenen Begegnung auf Augenhöhe aussah, mussten die Grasshoppers am Ende eine bittere 5:17-Niederlage einstecken.

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Nach dem Heimerfolg gegen Fulda in der Vorwoche, startete Johann Gelhorn erneut als Pitcher für die Grasshoppers. Die Eagles aus Frankfurt schickten dagegen den Linkshänder Ewald auf den Mound. Bereits im ersten Inning gerieten die Gastgeber mit 0:1 in Rückstand. Offensiv taten sich die Odenwälder schwer und haderten mit der Auslegung der Strikezone des Unparteiischen aus Hünstetten. Die Grasshoppers hatten weder offensiv noch defensiv eine Antwort auf das effektive Spiel der Eagles und so stellte sich kurzerhand  Markus Hartmann als Übergangslösung auf den Wurfhügel, bevor ihn Willi Gröner ablöste. Beide fanden die Strikezone an diesem Tag nur schlecht, sodass Frankfurt nahezu nach Belieben punkten konnte, bevor die Grasshoppers erst im vierten Inning den ersten Run scoren konnten.

Die 1860er ließen das Spiel laufen und schlugen Profit aus der Unsicherheit der Gastgeber, die weit unter ihren Möglichkeiten agierten.

Erst die Einwechslung von Luis Freitag als Pitcher brachte etwas mehr Stabilität in die kreisstädter Defensive. Trotzdem musste auch er bis zum vorzeitigen Ende des Spiels auch noch 5 Runs einstecken. Die Einwechslung der verbliebenen Spieler von der Bank brachte noch einen kleinen Aufschwung, denn wenigstens offensiv konnte man noch vier Läufer über die Homeplate schicken. Dies konnte aber allenfalls unter Ergebniskosmetik und Spielpraxis für die Ersatzbank verbucht werden kann.

Die Kreisstädter verpassten es damit in der Tabelle zu Frankfurt aufzuschließen. Stattdessen musste mit 5:17 eine der bittersten Heimniederlagen der letzten Jahre geschluckt werden. Warum so viele schlechte individuellen Entscheidungen im Angriff und in der Verteidigung getroffen wurden, war auch nach dem Spiel unklar. Kopfzerbrechen bereitete Coach Markus Hartmann auf jeden Fall die mentale Anfälligkeit seines Teams: „Wir lassen zu schnell die Köpfe hängen, treffen dann schlechte Entscheidungen und resignieren, anstatt uns aufzubauen. Das müssen wir schleunigst – uns als Trainer eingenommen –  abstellen!“

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Bereits am kommenden Donnerstag (Fronleichnam) haben die Grasshoppers die Chance zur Wiedergutmachung: die Eagles sind dann erneut zu Gast am Erdbach. Dieses mal in der zweiten Runde um den Hessenpokal. Der Sieger zieht in das Final-Four-Turnier im September ein. Zurück zu alter Stärke können die „boys in green“ dann am kommenden Wochenende finden. Am Sonntag (19.)  sind die Grasshoppers dann zu Gast bei den Main-Taunus Redwings, die aktuell den 5. Tabellenplatz belegen.

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